Slices Of Life

Die Presse ist ein Gewissen aus Papier.
Malcolm Muggeridge

Medienkritik

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Aus Westfalenblatt, 14.2.2004

Lob von "Vetter Johannes"

Uta von Delius' neuer Gedichtband "Städtebilder" erschienen



Wenn Uta von Delius auspackt, kann man nur noch staunen: Ein Band nach dem anderen wandert aus ihrer Tragetasche auf den Tisch und legt Zeugnis ab von einem ausgefüllten Leben mit zweierlei Leidenschaften: der Dichtkunst und der Ahnenforschung. "Ich bin immer sehr beschäftigt", sagt die agile 67-Jährige, deren aktueller Gedichtband "Städtebilder" ab sofort in der Buchhandlung Welscher erhältlich ist.

Lob und Anerkennung die im Akrostichon verfassten Städteimpressionen kamen vom Bundespräsidenten daselbst: "Danke für die eindrucksvollen, faszinierenden und schönen Städtebilder", steht in dem mit Bundesadler geprägten Schreiben, das Johannes Rau der Dichterin als Reaktion auf die Neuveröffentlichung schickte. Nun, man ist schließlich weitläufig miteinander verwandt. Uta von Delius spricht von ihrem "Vetter Johannes", mit dem sie seit Jahren einen freundschaftlichen Briefwechsel pflegt. Die anerkennenden Worte des Bundespräsidenten seinen ihr dann auch "das schönste Weihnachtsgeschenk" gewesen, betont Uta von Delius.

Lange Jahre fristeten die "Städtebilder" ein Schubladendasein, bis Uta von Delius den Stapel Gedichte bei "Slices OF Life, einem Verlag, der auch Kleinstauflagen druckt, veröffentlichen ließ. Es ist im Übrigen nicht die erste Veröffentlichung der Wahlbielefelderin, die in dem Königslutter Verlag erschien. Zuvor waren dort 1997 unter dem Titel "IN MEMORIAM" Totengedichte erschienen. Zur Zeit arbeitet der Verlag an der dritten Veröffentlichung der Autorin.



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Aus Preußenland, Jahrgang 40/2002

Mitteilungen der historischen Kommission für Ost- und Westpreußische Landesforschung und aus dem Archiven der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Buchbesprechungen

Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebiets, des Soldauer Gebiets und des Regierungsbezirks Westpreußen (1919-1939). Königslutter, Slices Of Life 2000.



Anzuzeigen ist ein Nachschlagewerk, das vollständig aus privater Initiative entstanden ist. Verzeichnet werden alle ostpreußischen Siedlungen, nicht nur selbständige Gemeinden, nach dem Stand des Jahres 1939. Ostpreußen wird als gebiet großzügig verstanden, indem sowohl das Memelland und das Soldauer Land als auch der Regierungsbezirk Westpreußen berücksichtigt werden, was für die Benutzung sicherlich zu begrüßen ist. Das Stichjahr gilt auch für die Namensformen, so daß zahlreiche Orte unter den nationalsozialistischen Kunstnamen des Jahres 1938 zu finden sind. Glücklicherweise gibt es jedoch unter den von der Wissenschaft bevorzugten historischen Ortsnamen die entsprechenden Verweise, so wie auch ältere historische Namensformen als Verweise aufgenommen worden sind. ... Stichproben erwiesen den Inhalt als zuverlässig. Der Band könnte dazu anregen, nun tatsächlich ein Historisches Ortsnamenbuch in Angriff zu nehmen, nachdem die Vorarbeiten der Historischen Kommission aus der Vorkriegszeit bisher nicht wieder haben aufgenommen werden können.



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Aus Oberhausener Wochenanzeiger, 27.4.2005

Aus Trümmern auferstanden

Oberhausens Nachkriegsgeschichte wird weiter aufgearbeitet



Die Oberhausenerin Christel Gudat hat über ihre dramatische Kindheit im Dritten Reich und ihre ereignisreiche Jugend ein Buch geschrieben. "Kohlenpottkind", erschienen im SOL Verlag Königslutter, heißt es und ist eine 117 Seiten starke Familiensaga. ...

Detailliert schildert die Autorin die Entbehrungen, die ihre Familie auf sich nehmen musste - exemplarisch für viele andere dieser Zeit. Den Wunsch, ihre Nachkriegserlebnisse aufzuschreiben, setzte sie auch gegen den Willen einiger Familienmitglieder durch. Sie will damit vor allem der heutigen Generation nahebringen, wie diese schreckliche Zeit war und wie sie sich auf den Alltag auswirkte.



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Aus Karlsbader Zeitung, März 2003

Heimat Karlsbad


Wer die Karlsbader Zeitung aufmerksam liest, weiß, daß seit etwa zwei Jahren Walter Roth Artikel beisteuert, in denen er sich mit dem (sudeten)deutsch-tschechischen Verhältnis eingehend auseinandersetzt. ... Dennoch obsiegt sein auf christlicher Überzeugung basierender Wille zur Versöhnung. Unserem Landsmann macht es Freude, sich mit Nachrichten, Meinungen und Provokationen auseinanderzusetzen. ... Das Buch Karlsbad enthält 60 Beiträge. ... Walter Roths Sohn Roland hat das Buch nicht nur mit gelungenen Zeichnungen illustriert, sondern auch einen Text beigesteuert, in dem es abschließend heißt: "Nicht nur meinen Vater, auch mich hat dieses Wochenende in Karlsbad bewegt. Es war eine Reise in die Vergangenheit; nicht in meine eigene, in die meines Vaters, die mir gezeigt hat, was Heimat bedeuten kann."



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Aus Sudetenpost, 13.2.2003


In seinem zweiten im Sol Verlag erschienen Buch beschreibt der Autor seinen Beobachtungen beim Besuch der alten Heimat und läßt uns teilhaben an seinen Gedanken über die Zukunft von Tschechen und vertriebenen Sudetendeutschen. Ein wichtiges Buch für die Verständigung in einem vereinten Europa!



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Aus Braunschweiger Zeitung, 03.01.2003

Spaziergang durch die Häuser der Kindheit

Memoiren schreiben, aber wie?



"Irgendwann mal schreib ich meine Memoiren!" Kommt Ihnen bekannt vor dieser Satz? Wahrscheinlich, weil er Ihnen selbst schon so manches mal herausgerutscht ist. ... Und? Haben sie sich schon hingesetzt? Wahrscheinlich nicht. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, einen Anfang zu wagen, und zwar mit Hilfestellung: "Lebensgeschichten" titelt ein neu erschienener Leitfaden für alle, die den letzten kick für den Mut zur Biographie brauchen. ...

Warum ein Leitfaden zum Biografie-Schreiben? "Weil es schade ist, das so vieles verloren geht, was man mit ein wenig Erinnerungsarbeit festhalten könnte, und zwar nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle die, die nachkommen." ...

Um Starthilfe zu leisten, haben die Autoren unter der Überschrift "Wie war das damals?" einen Katalog inspirierender Fragen zusammengestellt. "Die klingen manchmal etwas putzig, öffneten aber bei Testlesern wahre Erinnerungsschleusen", konnten die Verfasser feststellen. ...

Wer es mit der eigenen Vita probieren möchte, dem seinen die "Lebensgeschichten" an Herz gelegt. Erschienen ist der band beim SOL-verlag in Königslutter, der übrigens für private Biografen Beratung und den Druck von Kleinstauflagen anbietet.



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Aus Hannoversche Allgemeine, Feb. 2006

Mit der Braut auf dem Motorroller nach Fehmarn

Autorenlesung im Scheunenviertel



Steinhude. Heiter und amüsant wir ein Abend mit Eckehard Spennemann im Café Cassis im Steinhuder Scheunenviertel. Als Autor seines Buches "Salz und Honigbirnen" liest er Erinnerungen aus seinen 74-jährigen Leben, in dem die Zuhörer den Zugang zu vielen eigenen Erlebnissen finden. Sei es die Bestätigung, dass in der Kinderzeit die Mutter und Großmutter um die wette lange Strümpfe aus Baumwolle für die Kinder strickten, die dann mit Strumpfhaltern an das Leibchen festgemacht wurden und fürchterlich kratzten, oder die kriegsbedingten Beschaffungslücken mit "Lumpen, Eisen, Knochen und Papier" zu füllen waren. Der Autor lässt sein Leben in Anekdoten aus der Sicht eines jahrzehntelangen Abstands Revue passieren und erinnert sich unter anderem auch an die Erlebnisse, als er mit seiner Braut auf dem Motorroller nach Fehmarn unterwegs war, er verrät das Rezept, wie aus der Rübe Fusel gewonnen wird oder 1938 der Grundstein des Volkswagenwerkes in Wolfsburg gelegt wurde.

Es ist die Biografie eines bewegten Lebens und den Ausschlag, seine Erinnerungen aufzuschreiben, lösten seine vier Kinder aus: "Erzähl doch mal von früher" - und auch die Enkel hörten gespannt zu. ... Eckehard Spennemann beginnt die Lesung aus seinem Buch "Salz und Honigbirnen", das im SOL Verlag (Slices Of life) unter der ISBN-Nummer 3-934652-47-6 erschienen ist, am Mittwoch, um 19 Uhr.



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Aus Rhein-Ruhr-Zeitung, 24.2.2000

Einblicke in den ostpreußischen Alltag

Herbert Hoffmann las aus seinem Buch "Schwarzsauer und Keilchen"



Mauer. "Schwarzsauer und Keilchen" - so heißt der Titel von Herbert Hoffmanns neuem Buch, in dem er ostpreußische Anekdoten gesammelt hat. ... Es ist Herbert Hoffmanns zweites Buch, und es ist wie Buch Nummer eins eine Hommage an seine frühere Heimat und ihre Bewohner, die er als Elfjähriger wegen der herannahenden Front des Zweiten Weltkrieges verlassen mußte. ... Die Geschichten berichten von liebenswerten Zeitgenossen und heiteren Begebenheiten. ...



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Aus Rheinischer Post

Ein falsch geparktes Pferd in Lobberich

Karl Mienert und seine "Gedankenspitter"



Nettetal. "Ein wenig Humor, ein wenig Nachdenklichkeit, ein wenig Ernst": Eingeladen als Temperament sprühendes Paradebeispiel eines aktiven Seniors, gab Karl Mienert vor 150 Gästen der Stadt Nettetal Kostproben seiner "Nettetaler Gedankensplitter". Das schlanke Bändchen mit Gedichten und Geschichten zum Nachdenken und Schmunzeln und auch zum Lachen hatte der 91-Jährige ursprünglich keineswegs für die Öffentlichkeit konzipiert. "Angesichts der Tatsache, mein Leben seinen größten Teil hinter sich hat, waren die Gedankensplitter für meine Söhne und guten Freunde als eine kleine Erinnerung an mich gedacht", erzählt er, und der Schalk blitzt ihm aus den Augen. "Doch der SOL-Verlag wollte es anders, nahm die aus verschiedenen Jahrzehnten meines Lebens zusammengetragenen poetischen und prosaischen Gedankensplitter in sein Programm auf", lächelt er nicht ohne Stolz. ... Lebendig zitiert Mienert das älteste Gedicht der Sammlung. "Für dieses im französischen Gefangenenlager entstandene Poem bekam ich damals den ersten Preis", lacht er. "Das war natürlich keine Million, sondern ein Nachschlag beim Mittagessen, für mich damals beinah ebenso viel wert."